“Der Juni war regnerisch, der Juli trockenheiß und der August kühl mit den üblichen Gewittern“, beschreibt Leonardo Raspini, Generaldirektor und Agronom der Tenuta dell’Ornellaia. „Dann kam der perfekte und überaus sonnige September, der mit seinen ausgeglichenen Temperaturen und spärlichen Niederschlägen für eine optimale Reife der Beeren sorgte“, fügt er hinzu. „Eine natürliche Entwicklung, die zu einer sprunghaft ansteigenden Konzentration von Düften und Polyphenolen ohne Überreife führte“, so Raspini.
„Eleganz und komplexe Aromatik bereichern die Kraft und die Tanninstruktur des 2007er Masseto“, betont Axel Heinz, Önologe der Tenuta dell’Ornellaia. “Der 2007er erinnert in seinem Geschmack und Duft an vollreife rote und schwarze Beerenfrüchte“, erklärt er. „Der Jahrgang zeigt aber auch eindeutig die balsamischen Noten aromatischer Kräuter und einen Anklang von süßlichen Gewürzen und Kakao. Zudem wird seine Intensität und dichte, extraktreiche Struktur mit seidenweichen und geschliffenen Tanninen bereichert“, beschreibt der Weinmacher.
Der Masseto, geboren 1986, ist ein ‘Cru’, dessen gleichnamige Weinberge lediglich 7 Hektar umfassen. Sie liegen innerhalb der Tenuta dell’Ornellaia, die an der toskanischen Küste insgesamt 97 Hektar bewirtschaftet. Er ist ein reinsortiger Merlot von großer Struktur und Langlebigkeit. gekennzechnet Die Jahresproduktion ist streng limitiert und beruht auf einer rigorosen Selektion, die der Idee der Exzellenz entspringt.
Der Weinberg Masseto ist ein Hügel, der unterschiedliche Bodentypen vereint: Er kann in drei unterschiedliche Zonen eingeteilt werden. Im Hauptteil befinden sich aus dem Pliozän stammende Tonvorkommen, die dem Terroir eine ganz besondere Handschrift verleihen. Diese Zone ist die bedeutendste, da sie die Seele und das Rückgrat des Masseto bildet. Aus ihr entstehen kraftvolle und konzentrierte Weine mit einer beeindruckenden Tanninstruktur.
Der Weinbergsteil, der sich auf der Spitze des Hügels befindet und Masseto Alto genannt wird, wird aus sehr oberflächlichen und sandigen, auch teilweise steinigen Böden charakterisiert. Sie produzieren weniger opulente Weine, die zwar geradlinig, dennoch sehr dicht sind.
Und schließlich der untere Teil des Hügels, der zehn Jahre später bepflanzt wurde und daher den Namen Masseto Junior trägt. Er weist lehmige Sandböden auf. Die Weine, die dort heranwachsen, sind sehr leicht, für sich alleine unbedeutend, aber im Ganzen wiederum sehr wichtig, da sie die starken Tannine der anderen Weine harmonisieren und die Feinheit der Struktur unterstreichen können. (red.yoopress)





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