„Bei der sorgfältigen Analyse der einzelnen Flaschen wurden die Heidsieck Champagner als dritte Marke entdeckt“, sagte ein Sprecher der Behörden. Insgesamt sind bisher vier Flaschen dem Haus Heidsieck-Monopole zugeordnet und identifiziert. „Schon im 19. Jahrhunderts gehörte Heidsieck zu den führenden Champagner-Häusern. Daher hatte ich insgeheim erwartet, dass man unter der Ladung auch Champagner dieses Herstellers finden würde“, sagt Richard Juhlin, ein weltweit anerkannter Champagner Experte.
Juhlin, der die Wissenschaftler unterstützend berät, meinte, dass nur einer der vier Champagner sich in erstklassigem Zustand befände. „Der Heidsieck, der etwa 75 Prozent Pinot Noir enthält, zeigt auffallend blumige und etwas mehr Holznoten als die Veuve Cliquot Champagner“, sagt Juhlin. „Ich würde mich nicht wundern wenn diese wohl ältesten Champagner bei den nächsten Auktionen bis zu 100.000 Euro, vielleicht auch darüber bringen werden.“
Fest steht jedenfalls, dass sich die renommierten Auktionshäuser um die Versteigerung dieses ungewöhnlichen Fundes reißen werden. Für die potentiellen Interessenten wird 2011 wohl das ungewöhnlichste und womöglich auch das teuerste Champagner-Jahr, das die internationale Wein- und Auktionsszene bisher erlebt hat. (aw.yoopress)





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