Da der größte Teil des 2.000 qm umfassenden Gebäudes bis zu sechs Meter unter der Erde liegen wird, muss weder geheizt noch gekühlt werden. „Das bringt nicht nur eine Null-CO2-Bilanz, sondern wird uns durch die gleichmäßige kühle Temperatur beim Weinausbau nochmals weiterbringen in Bezug auf eine absolute Premiumqualität“, betont Weber. Dass keine Maische gepumpt wird ist ohnehin klar. „Modern heißt heute zwei Schritte zurück, aber gewusst wie und mit gekonnter Technik“, erklärt Senior Werner Weber.
Der Senior freut sich, dass sowohl seine Tochter Stefanie zusammen mit Ehefrau Margot sehr erfolgreich das gepflegte und gehobene Restaurant betreiben, sondern Sohn Michael nun noch größer in die Weinerzeugung einsteigt: „Die junge Generation ist voll dabei, und wir haben nun eine Betriebsteilung vorgenommen. Beide Betriebe, das Weingut sowie das Restaurant, bleiben eng benachbart und bilden eine gute Symbiose.“
Da Wein und Architektur immer mehr ein Thema darstellen, und viele Weingüter im Ausland schon im besten Ambiente erstrahlen, will man im Weingut Weber nicht nur gleichziehen, sondern mehr als das. Mit Jürgen Grossmann aus Kehl wurde ein namhafter Architekt der Region gewonnen, der schon zahlreiche außergewöhnliche Projekte realisiert hat. Nach etlichen Besuchen von Neubauten anderer Weingüter reifte schließlich der Entwurf, der nun realisiert wird. Über 25.000 m3 Erde müssen bewegt werden, 2,5 Mio. EURO umfasst die gesamte Investitionssumme einschließlich neuer Kellereiausstattung. Die Eröffnung ist für 2012 geplant. (d.simon)




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