Während der Weinhandel den Preis noch „verdauen“ muss, atmen einige Händler eher erfreut auf. „Es sind willkommene Neuigkeiten“, so der Tenor aus der Branche. „Wir sind hoffnungsvoll, dass auch andere Châteaux diesem Beispiel folgen, um es uns zu ermöglichen zu einem niedrigen und attraktiven Preis zu verkaufen.“
Doch genau dies spiegelt zur Zeit noch die Unsicherheit der Weinbranche, da noch nicht alle Erzeuger ihre Preise gemeldet haben. „Ich bezweifle sehr, dass Mouton, Haut-Brion, Margaux und Cheval Blanc in der Lage sind bei 350 € zu verkaufen", kommentiert Simon Staples von der britischen Weinhandelsgesellschaft Berry Bros. and Rodd das hoffnungsvolle Warten der Kollegen.
Parallel entfesselt die Ankündung von Château Lafite Rothschild eine Welle der Spekulationen darüber, wie sich die Preise der hoch gelobten Weine der nächst klassifizierten Château wie beispielsweise Château Palmer, Ducru-Beaucaillou, Montrose oder Calon-Segur entwickeln werden. Weine dieser Châteaux erhielten vom Weinkritiker Steven Spurrier mindestens 18 oder meist 18,5 Punkte. (red.yoopress)





Als Email versenden
Lesezeichen setzen








