Inzwischen prognostiziert Mintel dem Sekt in 2012 ein Umsatzplus von satten 55 Prozent. In 2007 machten Sekte einen Umsatz von 465 Millinnen Pfund (rund 596 Millionen Euro) - in 2012 sollen es 720 Millionen Pfund (rund 923 Millionen Euro) sein.
„Vor dem wirtschaftlichen Abschwung wurde Champagner mit Erfolg assoziiert“, erklärt Chris Wissen, Senior Analyst für Speisen und Getränke bei Mintel, gegenüber den Medien. „Heute achten die Leute darauf, Luxus zugänglicher zu gestalten und zu günstigeren Preisen zu genießen. Dabei hat der Champagner ein Problem. Er steht vor der realen Gefahr, sein Alleinstellungsmerkmal zu verlieren. Zudem haben sich die Qualitäten der Sekte verbessert und sie haben ein günstiges Preis-Leistungsverhältnis, was wiederum den Champagner Marken Probleme bereitet“.
Noch im März 2011 hatte der Champagner Dachverband Comité Interprofessionnel du vin de Champagne (CIVC) einen Gesamtabsatz von 141,2 Millionen Flaschen für dieses Jahr gemeldet. Es war das zweitgrößte Volumen nach 2007, wo man 150,7 Millionen Flaschen in den Verkauf brachte. Das größte Wachstum kam aus Russland (plus 24,5 Prozent), China (plus 19,4 Prozent) und Hongkong (plus 15,1 Prozent). Doch schon in der zweiten Jahreshälfte 2011 sank auf diesen drei Märkten der Absatz und belief sich insgesamt nur noch auf 4,1 Millionen Flaschen.
Die einzigen beiden Märkte für Champagner, die in 2011 nicht im Volumen zulegten waren Spanien mit geringfügigem Rückgang und eben Großbritannien mit einem Rückgang um 2,7 Prozent auf 34,4 Millionen Flaschen. (red.yoopress)





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