Der niedrige Alkoholpreis schade der Gesundheit der Neuseeländer und dem sozialen Gefüge im Land, warnten die Autoren der Studie. Außerdem belasteten die Folgen des vermehrten Alkoholkonsums das staatlich geförderte Gesundheitssystem mit hohen Zusatzkosten.
Als eine Ursache für die gefallenen Alkoholpreise machten die Wissenschaftler den Preiskampf zwischen Supermärkten und spezialisierten Alkoholhandlungen aus. Die Überproduktion neuseeländischer Winzer in den vergangenen Jahren trage noch zum Problem bei.
Wilson und seine Kollegin Fiona Gunasekara forderten die neuseeländische Regierung auf, wie im Kampf gegen das Rauchen auch beim Alkohol die Steuern zu erhöhen, die Werbung einzuschränken und die Öffnungszeiten der Anbieter zu begrenzen. Außerdem forderten sie einen Mindestpreis für Alkohol, insbesondere für Wein in Tetrapacks und Alkohol-Mischgetränke, sogenannte Alkopops. "Diese Maßnahmen werden sich kaum auf gemäßigte Trinker auswirken und werden dazu beitragen, die Nachteile von Neuseelands Trinkgelage-Kultur einzudämmen", schrieben die Forscher. (red.yoopress)





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