Die Wirtschaftskrise verstärke die Schwierigkeiten noch, in der die Luxusmarke sich ohnehin schon befinde, sagte Firmenchefin Anne-Charlotte Amory. Weil es im günstigeren Preissegment nicht gegen die Konkurrenz ankomme, werde Piper-Heidsieck sich nun wieder "ausschließlich auf das Premiumgeschäft konzentrieren", was die Aktivität aber einschränke.
Die Kellerei, die seit 1988 zur Unternehmensgruppe Remy Cointreau gehört, stellt jährlich neun Millionen Flaschen Champagner her, von denen vier Fünftel ins Ausland verkauft werden. Seit März vergangenen Jahres ging der Umsatz um 42 Prozent zurück, wie Piper-Heidsieck mitteilte. Ein Mitglied des Betriebsrates sagte, es habe in der Branche seit fast zwanzig Jahren keinen Sparplan mehr gegeben - die jetzt angekündigten Maßnahmen seien "sehr brutal". (aw-yoopress)




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