Verantwortlich für den Rückgang waren demnach insbesondere Probleme beim Wein-Export, die die Gewinne im Weingeschäft um knapp 70 Millionen Dollar sinken ließen. Der Handel mit Bier in Australien bleibe hingegen stabil und beschere Foster "solide Gewinnzuwächse", hieß es weiter. Angesichts des Gewinneinbruchs wollte der zweitgrößte Weinkonzern der Welt keine Prognose für die Profitentwicklung im kommenden Jahr abgeben.
Eingerechnet in die Halbjahresbilanz waren Abschreibungen in Höhe von 603 Millionen Dollar, die Foster im Juni angekündigt hatte. Gleichzeitig wurde der Rücktritt von Unternehmenschef Trevor O'Hoy angekündigt. Der Konzern räumt ein, sich mit dem Kauf von Weinproduzenten übernommen zu haben - insbesondere beim Kauf von Southcorp im Jahr 2005 für 3,7 Milliarden Dollar. Die Suche nach einem neuen Unternehmenschef gehe planmäßig voran, teilte Foster nun mit. (aw.yoopress)




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