Steinmann wurde damit Nachfolger des zwölf Jahre amtierenden Andreas Ostemer, der 1997 sehr gegen den Willen der Winzerschaft mit genossenschaftlicher Mehrheit durchgeboxt wurde. Die Genossenschaften haben in Franken beim Stimmrecht nach wie vor eine Mehrheit. Deshalb ist das Abstimmungsergebnis überraschend. Aber die Stimmung im Frankenland hat sich gedreht.
Noch vor einigen Jahren waren die Kooperativen für die Winzer eher ein Feindbild, vor allem die oft ungeschickt agierende Gebietswinzergenossenschaft. Diese aber schaffte nach einem Wechsel in der Geschäftsführung die atmosphärische Wende. Mittlerweile kommen beide Wein-Parteien gut miteinander aus. (r.knoll)




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