In der EU hergestellter Rosé kann sich auch künftig nur so nennen, wenn die aus der Provence stammende Herstellungsmethode angewandt wird. Dabei werden Haut und Fruchtfleisch roter Trauben vor dem Keltern kurz aufgeweicht, sodass der Rebensaft eine rosarote statt einer roten Farbe erhält. Die Kommission wollte dagegen erlauben, Rosé auch durch das Verschneiden von rotem und weißem Wein herzustellen. In Australien oder Südafrika ist dies bereits üblich.
"Es ist wichtig, den Winzern Gehör zu schenken", betonte Fischer Boel nun. Eine Mehrheit der Weinhersteller sei der Ansicht, die Weinmischung könne dem Ruf des traditionellen Rosés schaden. (aw-yoopress)





Hits: 803
Als Email versenden
Lesezeichen setzen








