Der neue Verschluss ist aus Aluminium und funktioniert wie ein Kronkorken - ein Hebel zum Aufmachen ist schon dabei. Und auch das "Knallenlassen" funktioniert, wie der Verpackungsriese Alcan beteuert, der den Korken im Auftrag der Kellerei entwickelt hat. Eine Million Euro hat sich Duval-Leroy die dreijährige Arbeit kosten lassen.
Der Dachverband der Champagnerweine (CIVC) in Reims erklärte, der neue Verschluss werde "Bewegung in die Champagnerwelt bringen". Schließlich habe sich seit Einführung des heute üblichen Champagnerkorkens mit Draht vor 150 Jahren "praktisch nichts mehr" getan.
Dagegen war der Winzer Alain Oudea aus dem Champagnerdorf Billy-le-Grand nicht ganz so zuversichtlich: Einer "bedeutenden Entwicklung" sei er nicht abgeneigt, sagte er. "Aber der Korkverschluss gehört zur Tradition." (afp-bs-yoopress)





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